16.08.2024, 18:29
(18.01.2024, 15:23)Nasu schrieb:(18.01.2024, 15:07)Joko schrieb:(18.01.2024, 12:09)Nasu schrieb: Ich lerne mit Anki und schwöre darauf. Gerade dass die Informationen kurz dargestellt werden, ist anders als es ein Vorredner hier sieht mMn ein Vorteil, weil man sie sich so besser merken kann.
Allgemein funktioniert für mich die Methode 'Lernunterlagen selbst erstellen und dann gehts ins Langzeitgedächtnis' so gut wie gar nicht. Ich kann mir Dinge nur merken, wenn ich sie oft genug wiederhole. Und dafür ist Anki einfach perfekt. Es nutzt die wissenschaftlich erwiesen besten Lernmethoden active recall und spaced repitition. Außerdem muss ich mich so nicht selbst drum kümmern, was ich wann wiederhole.
Ich schreibe zudem nur für die Themen selber Karten, für die man keine guten kaufen kann. MMn ist der Lerneffekt durch das selber schreiben viel geringer als gemeinhin angenommen und dauert einfach viel zu lange.
Ach und zusätzlich schreibe ich Klausuren (bzw müsste ich das mehr tun..), das ist glaube ich trotzdem unverzichtbar.
Ich habe mich allein mit Anki und gekauften Karten von Thomas Kahn vorbereitet für das 1. Examen.
Hat fürs Prädikat gereicht und Ich persönlich hätte dieses Ergebnis niemals mit einem Repkurs hinbekommen.
Der wichtigste Stoff wurde komprimiert zusammen gefasst und ich hätte auch damals niemals selbst gewusst was genau ich nun lernen muss.
Details und „Klassiker“ habe ich durch Klausuren schreiben und Probeexamina mitbekommen.
Vor den Klausuren (2-3 Monate davor) habe ich noch Hemmer Crashkurse besucht. Da konnte ich aber „alles“, was ohne Anki wiederum nicht der Fall gewesen wäre.
Anki hat mein Studium gerettet auch wenn ich von Anfang weder faul war noch mich als dumm ansehen würde.
Das lief bei mir ziemlich ähnlich, nur dass ich im Studium am Anfang definitiv faul war. :D Aber die Basiskarten sind wirklich beste und haben mich da auch komplett gerettet.
Jetzt im Ref gibt es aber leider keine Basiskarten zur Anwaltsklausur und zum ÖR. Und in dem Tempo, in dem die letzten Pakete rausgekommen sind, rechne ich da auch dieses Jahr nicht mehr mit. Deswegen heißt es leider selbst erstellen. Die schon erschienenen fürs Zweite sind aber wieder Gold wert.
Habe auch mit Basiskarten fürs 1. Examen gelernt und war sehr überzeugt, die fürs 2. taugen mir irgendwie nicht so wirklich bisher. Stehe aber noch relativ am Anfang, habe direkt (ohne Vorwissen) mit den Karten begonnen und vieles hat sich mir dann einfach nicht erschlossen, weil sie doch recht komprimiert sind. Also im Gegensatz zum 1. Examen, habe ich auf keinen Fall das Gefühl, nur durch das Lernen der Karten Urteile schreiben zu können. Wie ist das so bei euch?
19.08.2024, 11:18
Ich arbeite gerne mit den Kaiserskripten. Dabei habe ich parallel die Gesetzestexte und teils auch Kommentare aufgeschlagen. Die betreffenden Normen lese ich entsprechend durch, den Kommentar ziehe ich nur manchmal zu Rate. Ich markiere mir Wichtiges im Skript und schreibe an den Rand - da ist ja viel freier Platz - Schlüsselwörter bzw. komprimiert das Wichtigste raus, um so eine Kurzzusammenfassung zum Wiederholen zu haben. Ich schreibe einmal die Woche eine Klausur nur mit den zugelassenen Hilfsmitteln in der vorgegebenen Zeit und skizziere häufig eine weitere, deren Lösung ich dann durcharbeite. Mal sehen, ob das gereicht haben wird. Viel auswendig lernen möchte ich nicht, nur das unbedingt notwendige. Habe ich auch für das erste Examen nicht getan.
19.08.2024, 12:17
Ich habe mit den Basiskarten von Thomas Kahn gelernt, also auch Anki. Daraus bestand meist mein Vormittag. Er hatte damals eine Empfehlung herausgegeben, welche Karten man fürs Zweite pausieren kann. Hab mich da relativ blind dran gehalten.
Danach habe ich ca 1-2 Klausuren skizziert (oder auch nur SV und Lösung durchgearbeitet) und mir die Probleme im Kommentar angeschaut. Wenn ich es dann immer noch nicht verstanden habe oder Vertiefungsbedarf hatte, bin ich ins jeweilige Kaiserskript.
Ausgeschrieben habe ich die Klausuren nur in der AG.
Am Wochenende hab ich mir (meist aus schlechtem Gewissen, waren aber auch hilfreich) die Kaiserseminare reingepfiffen. Dort konnte man sich prima Zusammenfassungen schreiben.
Danach habe ich ca 1-2 Klausuren skizziert (oder auch nur SV und Lösung durchgearbeitet) und mir die Probleme im Kommentar angeschaut. Wenn ich es dann immer noch nicht verstanden habe oder Vertiefungsbedarf hatte, bin ich ins jeweilige Kaiserskript.
Ausgeschrieben habe ich die Klausuren nur in der AG.
Am Wochenende hab ich mir (meist aus schlechtem Gewissen, waren aber auch hilfreich) die Kaiserseminare reingepfiffen. Dort konnte man sich prima Zusammenfassungen schreiben.