06.06.2021, 23:04
(06.06.2021, 22:29)Gast schrieb:(06.06.2021, 21:40)Gast schrieb:(06.06.2021, 21:34)Gast schrieb:(06.06.2021, 21:21)Gast schrieb: Wieso leider?Wieso muss man immer so abnormal
6,7 ist auch eine Leistung. Wir machen uns immer so klein! Du hast nicht mit 4,0 bestanden! Es sagt NICHTS über deine juristischen Fähigkeiten aus. Es gibt Menschen, wie mich, die in "Drucksituationen" einfach nicht funktionieren. Deshalb niemals die eigene Leistung klein machen!
pauschalisieren ?
Die Examina sagen sehr wohl etwas über die juristischen Fähigkeiten aus. Ihnen sollte allerdings bei weitem nicht der Stellenwert zugeschrieben werden, den sie nun mal haben.
Klar gibt es Menschen mit echter Prüfungsangst, das trifft aber nicht auf jeden nicht VB-ler zu.
BTW ohne dir zu nahe treten zu wollen: Ein guter Jurist hat unter Druck zu funktionieren.
Abgesehen davon, dass der Faktor Glück eine viel zu große Rolle bei der Notenvergabe spielt, ist die Testung des unter Druck etwas Zustandebringens das eigentlich aussagekräftige bei einem guten Examen.
Weil es einfach so ist. Mit 6,7 Punkten muss man nicht von "leider" sprechen und sich klein machen. Ein guter Jurist muss vllt. im späteren Berufsalltag funktionieren, er hat aber nicht in 5 Stunden einen Fall zu lösen und ihm wird nicht vermittelt, dass er als Taxifahrer endet, soweit er kein VB schafft. Es wird einfach viel zu viel Tamtam um das Examen gemacht.
Naja es wird legitimerweise viel „TamTam“ gemacht, weil es beim Berufseinstieg in den meisten Jobs auf die Examensnote ankommt.
Halte ich auch nicht für sinnvoll, aber es ist nicht so als würde man viel Wirbel um nichts machen.
Ein guter Anwalt hat nicht nur zu „funktionieren“, sondern muss unter enormen Druck brauchbares liefern.
Der Druck bei gewissen Mandanten kann übrigens auch mal größer sein, als bei Klausuren, auf die man sich 8 Monate vorbereiten konnte.
Stimm dir zu. Ich kann es auch einfach nicht mehr hören. Natürlich zeigen die Examensnoten, ob man ein gutes juristisches Verständnis hat und dementsprechend das Talent, Fleiß und Ehrgeiz hat, um sich in neue Rechtsgebiete schnell und gut einzuarbeiten. Das zeichnet einen guten Anwalt aus. Gebt doch mal jeweils einer Person mit 5 Punkte, 10 Punkte und 14 Punkte die gleiche Akte zur Bearbeitung und lasst jeweils ein Urteil schreiben. Der Unterschied wird gewaltig ausfallen.
06.06.2021, 23:30
Wow, schnell abgedriftet. Ihr seid echt grandios.
08.06.2021, 14:08
(06.06.2021, 22:24)Gast schrieb:(06.06.2021, 21:50)Gast schrieb: Ich kann mir vorstellen, dass du in US-amerikanischen Kanzleien damit eine Chance hast, gerade in Frankfurt sind einige davon
Würde es evtl bei folgenden versuchen: Greenberg Traurig
Goodwill Procter
Weil Ghostal
sind alles US-Kanzleien ohne all zu hohe Notenanforderungen.
Wie sind denn die Notenanforderungen bei den genannten Kanzleien?
08.06.2021, 14:41
(08.06.2021, 14:08)Frage schrieb:Ich kann als Außenstehender sagen: Kenne persönlich zwei Leute bei Greenberg Traurig in Berlin, beide mit VB+B und in Summe über 18 Punkten. Bei Weil in FFM kenne ich einen mit LLM und in Summe ca. 15 Punkten aus beiden Examina. Weil zahlt extrem gut und hat geringen Personalbedarf ein. Wenn dort die Stimmung nicht absolut grottig ist (gerüchteweise soll dem so sein), kann ich mir nicht vorstellen, dass man mit deutlich weniger als 18 in Summe ernsthaft dort anklopfen braucht.(06.06.2021, 22:24)Gast schrieb:(06.06.2021, 21:50)Gast schrieb: Ich kann mir vorstellen, dass du in US-amerikanischen Kanzleien damit eine Chance hast, gerade in Frankfurt sind einige davon
Würde es evtl bei folgenden versuchen: Greenberg Traurig
Goodwill Procter
Weil Ghostal
sind alles US-Kanzleien ohne all zu hohe Notenanforderungen.
Wie sind denn die Notenanforderungen bei den genannten Kanzleien?
Ich würde mit Blick auf eher geringe Notenanforderungen noch Fieldfisher einwerfen, im Übrigen auch die Legal-Arme der Big 4-Gesellschaften. Und ja, da arbeitest du halt 5 Jahre viel für wenig Geld, aber eine Langfristperspektive hast du auch dort, sobald du drin bist und dich sehr gut anstellst.
08.06.2021, 14:51
(06.06.2021, 21:16)Bote schrieb: wie Betreff.
Leider habe ich nur 2x6,7
Bar-Examen habe ich schon, bevor ich nach Deutschland gekommen bin.
Und...? Schwerpunkt, Erfahrung? Woher kommt das Bar Examen? Hast du ein Studium im Ausland? In welchem Bereich willst du überhaupt arbeiten?
Das ist gerade so als ob du schreibst "Abi 1,4 und Führerschein, was soll ich studieren?".








