01.06.2026, 23:36
Ich schreibe jetzt im Juni Examen. Ich habe bis jetzt ein "gutes" Gefühl, weil ich merke dass das 2. Examen mir besser gelingt als der theoretische Kram im 1. Examen. In jeder Klausur konnte ich mich zumindest noch irgendwie ins ausreichend retten.
Allerdings habe ich Angst wieder wie im 1. Examen auf die Nase zu fallen. Damals meinte ich auch "gut" vorbereitet zu sein und hab so gerade die Klausuren bestanden. Als ich den Brief mit den Ergebnissen öffnete, dachte ich, mich trifft der Schlag.
Ich habe Angst, dass ich mich wieder komplett falsch einschätze bzw. in einem Notenbereich lande, wo alles umsonst war und mein Berufswunsch Justiz platzt.
Kennt das jemand?
Allerdings habe ich Angst wieder wie im 1. Examen auf die Nase zu fallen. Damals meinte ich auch "gut" vorbereitet zu sein und hab so gerade die Klausuren bestanden. Als ich den Brief mit den Ergebnissen öffnete, dachte ich, mich trifft der Schlag.
Ich habe Angst, dass ich mich wieder komplett falsch einschätze bzw. in einem Notenbereich lande, wo alles umsonst war und mein Berufswunsch Justiz platzt.
Kennt das jemand?
02.06.2026, 07:24
GuMooo,
ich schreibe auch im Juni und mir geht es auf jeden Fall ähnlich! Im ersten Examen kam zwar im staatlichen Teil in etwa das Gesamtergebnis raus, womit ich ursprünglich gerechnet hatte, jetzt hab ich aber auf jeden Fall Angst vor einer falschen Selbsteinschätzung.
Obwohl oder vielleicht gerade weil ich mich im Gegensatz zum ersten Examen recht gut vorbereitet gefühlt habe (zumindest vor den letzten Wochen
), denke ich die ganze Zeit, dass ich in den bisherigen Probeklausuren vielleicht nur Glück mit den Themen hatte, wohlwollende Korrektor:innen etc. und mich nächste Woche die Realität einholen wird.
ich schreibe auch im Juni und mir geht es auf jeden Fall ähnlich! Im ersten Examen kam zwar im staatlichen Teil in etwa das Gesamtergebnis raus, womit ich ursprünglich gerechnet hatte, jetzt hab ich aber auf jeden Fall Angst vor einer falschen Selbsteinschätzung.
Obwohl oder vielleicht gerade weil ich mich im Gegensatz zum ersten Examen recht gut vorbereitet gefühlt habe (zumindest vor den letzten Wochen
), denke ich die ganze Zeit, dass ich in den bisherigen Probeklausuren vielleicht nur Glück mit den Themen hatte, wohlwollende Korrektor:innen etc. und mich nächste Woche die Realität einholen wird.
02.06.2026, 08:00
Sofern man keine Bestehenssorgen hat, sondern nur Sorgen wegen der Note und des Berufswunsches habe ich es folgendermaßen gemacht zur Beruhigung der Nerven (im April Klausuren geschrieben):
1) Daran denken, dass es im Zweifel den Verbesserungsversuch gibt! (gut in NRW ist der deutlich teurer als hier, aber für eine ggf. bessere Note kann es sich lohnen).
2) Ggf. schauen, welche anderen Möglichkeiten man sich auch mit einer niedrigeren Punktzahl vorstellen kann (Bsp. statt Justiz, die allgemeine Verwaltung oder Steuerverwaltung oder Polizei oder oder)
3) Zuletzt was kann man machen, wenn es einfach völlig floppt, in beiden Versuchen und man nur mit ausreichend besteht und ggf. sogar nur die Selbstständigkeit in Betracht kommt.
4) Wenn die Klausuren hart sein sollten, dann daran denken, dass es den anderen voraussichtlich auch so geht und man damit auch mit kleinen Aspekten größer punkten kann. Auf jeden Fall immer alles daran setzen, das Ende der Klausur zu erreichen und nötigenfalls zwischendrin zu kürzen.
1) Daran denken, dass es im Zweifel den Verbesserungsversuch gibt! (gut in NRW ist der deutlich teurer als hier, aber für eine ggf. bessere Note kann es sich lohnen).
2) Ggf. schauen, welche anderen Möglichkeiten man sich auch mit einer niedrigeren Punktzahl vorstellen kann (Bsp. statt Justiz, die allgemeine Verwaltung oder Steuerverwaltung oder Polizei oder oder)
3) Zuletzt was kann man machen, wenn es einfach völlig floppt, in beiden Versuchen und man nur mit ausreichend besteht und ggf. sogar nur die Selbstständigkeit in Betracht kommt.
4) Wenn die Klausuren hart sein sollten, dann daran denken, dass es den anderen voraussichtlich auch so geht und man damit auch mit kleinen Aspekten größer punkten kann. Auf jeden Fall immer alles daran setzen, das Ende der Klausur zu erreichen und nötigenfalls zwischendrin zu kürzen.









