29.10.2026, 21:28
(29.10.2026, 20:49)Refex2026 schrieb:(29.10.2026, 19:17)Freidenkender schrieb:Können wir irgendwo privat schreiben, wenn du magst? Ich gebe dir hier meine E-Mail Adresse.(29.10.2026, 16:52)Bescheid schrieb:Schadenbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung – weder inhaltlich noch bei der Vergütung.(29.10.2026, 15:22)Refex2026 schrieb:(29.10.2026, 00:03)Freidenkender schrieb: Schadensachbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung. Und es hängt noch vom Alter ab. Aber realistisch sind bei uns 60000 inkl Bonus in der Massenschadenbearbeitung. Wenn du im Großschaden anfängst, dann mehr. Plus Karrierechancen. Viele unterschätzen die Branche. Finanzdienstleistungsbranche mit Banken und Versicherungen zählt zu den bestbezahlenden Brachen in Deutschland. Die Wirtschaftskrise hat die Branche nicht gebeutelt. Ja auch hier wird KI Einfluss auf die Beschäftigung haben. Aber das wird nach gegenwärtigen Stand nicht zu Kündigungen führen, sondern erlaubt den Unternehmen den demografischen Wandel zu schaffen. Derzeit wächst die BrancheHast du Tipps, um da einzusteigen? Sind sie notenfixiert? Glaubst du 2027 wird auch noch sehr viel gesucht?
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Es macht einen großen Unterschied, in welchem Bereich du arbeitest: Kfz- oder Sachschaden, Firmen- oder Privatkunden, Großschäden oder Massengeschäft. Meine Einschätzung zum Verdienst bezog sich auf typische Masseschadenbearbeitung. Nach Tarifvertrag werden Juristinnen und Juristen in den meisten Versicherungsunternehmen in der Tarifgruppe V eingruppiert. Den Tarifvertrag der privaten Versicherungswirtschaft findest du hier: vvw-agv9_01.indd
Dort ist noch von „Berufsjahren“ die Rede. Die meisten Versicherer rechnen bei Studienabsolventen jedes Lebensjahr über 18 als ein Berufsjahr an. Die Branche zahlt in der Regel 13,3 Gehälter pro Jahr. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob es im Unternehmen ein Bonussystem gibt – das haben nicht alle Häuser, aber viele. Darüber lässt sich das Gesamtgehalt recht gut hochrechnen.
Die Aufstiegschancen für Juristinnen und Juristen mit zwei Staatsexamina würde ich intern nicht als schlecht bezeichnen, im Gegenteil: Viele Versicherer haben derzeit einen hohen Bedarf. Die Erfahrung, das eigene Haus und seine Prozesse gut zu kennen, ist eine hervorragende Visitenkarte. Bei uns im Legal-Bereich (den viele hier wohl als eine Art „Krone der Schöpfung“ in Unternehmen ansehen) arbeiten etliche Kolleginnen und Kollegen, die intern aufgestiegen sind – ebenso in anderen Abteilungen, die auf vergleichbarem Niveau vergüten.
Eine extreme Notenfixierung erlebe ich bei uns nicht. Wie in vielen anderen Unternehmen spielen soziale Kompetenzen eine große Rolle: Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, lösungsorientiertes Arbeiten.
Aus meiner Erfahrung kann ich deshalb die Versicherungsbranche als Arbeitgeber für Juristinnen und Juristen wirklich empfehlen. Die Kombination aus stabiler Nachfrage, ordentlicher Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten und der Chance, sich intern weiterzuentwickeln, ist gerade in der aktuellen Lage sehr attraktiv.
gerne









