19.06.2026, 01:07
Ich schreibe im Oktober mein 2. Staatsexamen und bin inzwischen ziemlich verzweifelt. Zwar habe ich alle AG-Klausuren mitgeschrieben, aber ich musste dabei immer Hilfsmittel verwenden oder in Lehrbüchern nachschlagen. Im 1. Staatsexamen bin ich leider auch nur mit einem ausreichend durchgekommen, weshalb ich mich im materiellen Recht nicht besonders sicher fühle.
Einen Klausurenkurs besuche ich erst seit zwei Wochen und versuche dort regelmäßig mitzuschreiben. Bisher habe ich jedoch auch dort keine Klausur ohne unzulässige Hilfsmittel schreiben können. Wenn ich mir dann anschaue, welche Themen und Probleme in den letzten Examensdurchgängen geprüft wurden, frage ich mich oft, wie ich in der Klausur überhaupt auf diese Lösungen kommen soll.
Deshalb zweifle ich mittlerweile daran, ob es überhaupt noch realistisch ist, das Examen zu bestehen. War jemand von euch in einer ähnlichen Situation und hat es trotzdem geschafft?
Erschwerend kommt hinzu, dass gefühlt alle in meiner AG bereits im 1. Staatsexamen ein Prädikat erreicht und einige sogar promoviert haben. Im Vergleich zu ihnen habe ich das Gefühl, völlig hinterherzuhinken. Wenn meine Klausuren neben deren Arbeiten gelegt werden, bekomme ich wahrscheinlich nicht einmal einen Punkt
Einen Klausurenkurs besuche ich erst seit zwei Wochen und versuche dort regelmäßig mitzuschreiben. Bisher habe ich jedoch auch dort keine Klausur ohne unzulässige Hilfsmittel schreiben können. Wenn ich mir dann anschaue, welche Themen und Probleme in den letzten Examensdurchgängen geprüft wurden, frage ich mich oft, wie ich in der Klausur überhaupt auf diese Lösungen kommen soll.
Deshalb zweifle ich mittlerweile daran, ob es überhaupt noch realistisch ist, das Examen zu bestehen. War jemand von euch in einer ähnlichen Situation und hat es trotzdem geschafft?
Erschwerend kommt hinzu, dass gefühlt alle in meiner AG bereits im 1. Staatsexamen ein Prädikat erreicht und einige sogar promoviert haben. Im Vergleich zu ihnen habe ich das Gefühl, völlig hinterherzuhinken. Wenn meine Klausuren neben deren Arbeiten gelegt werden, bekomme ich wahrscheinlich nicht einmal einen Punkt
19.06.2026, 06:22
(19.06.2026, 01:07)juritia.37 schrieb: Ich schreibe im Oktober mein 2. Staatsexamen und bin inzwischen ziemlich verzweifelt. Zwar habe ich alle AG-Klausuren mitgeschrieben, aber ich musste dabei immer Hilfsmittel verwenden oder in Lehrbüchern nachschlagen. Im 1. Staatsexamen bin ich leider auch nur mit einem ausreichend durchgekommen, weshalb ich mich im materiellen Recht nicht besonders sicher fühle.
Einen Klausurenkurs besuche ich erst seit zwei Wochen und versuche dort regelmäßig mitzuschreiben. Bisher habe ich jedoch auch dort keine Klausur ohne unzulässige Hilfsmittel schreiben können. Wenn ich mir dann anschaue, welche Themen und Probleme in den letzten Examensdurchgängen geprüft wurden, frage ich mich oft, wie ich in der Klausur überhaupt auf diese Lösungen kommen soll.
Deshalb zweifle ich mittlerweile daran, ob es überhaupt noch realistisch ist, das Examen zu bestehen. War jemand von euch in einer ähnlichen Situation und hat es trotzdem geschafft?
Erschwerend kommt hinzu, dass gefühlt alle in meiner AG bereits im 1. Staatsexamen ein Prädikat erreicht und einige sogar promoviert haben. Im Vergleich zu ihnen habe ich das Gefühl, völlig hinterherzuhinken. Wenn meine Klausuren neben deren Arbeiten gelegt werden, bekomme ich wahrscheinlich nicht einmal einen Punkt
Versuch mal die Klausuren - trotz unzureichender Vorbereitung - nur mit den zulässigen Hilfsmitteln, insbes. mit Hilfe der zugelassen Kommentare zu schreiben. Im 2. Examen haben mir die Kommentare tatsächlich sehr viel gebracht, da dort eig einiges drin steht. Und wenn ich weiß, welches Ergebnis ich haben möchte, war das argumentieren leichter. Versuch das mal und wenn du Klausuren mit den Kommentaren schreibst, dann gewöhnst du dich auch unter Zeitdruck die Fundstellen zz finden, das ist nämlich wichtig. Materielles Recht ist im 2. nicht so spezifisch wie im 1. meiner Erfahrung und Meinung nach. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.
Arbeite mit den zugelassenen Kommentaren, damit du die Fundstellen leicht findest und lern die Formalien der Klausurtypen, damit dort keine Fehler passieren und vergleich dich nicht mit dem Rest :)
19.06.2026, 09:35
Ich würde Dir auch empfehlen, Deinen inneren Schweinehund zu überwinden und es ohne Hilfsmittel zu versuchen.
Ich verstehe Deine Situation sehr gut, mir ging es genauso. Ich hab diesen Durchgang geschrieben und fand es furchtbar. Im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte einfach die ganze Zeit Klausuren geschrieben. Ich hab‘ alles mitgenommen von Kaiser bis Rep. Die ganze Theorie hat mir am Ende aber nichts gebracht, als ich dann in der Situation alleine da stand. Ich persönlich hatte das Gefühl im Ref gerät die Darstellung der Wichtigkeit des materiellen Rechts extrem in den Hintergrund. Bei Kaiser, im Rep und in den AG‘s wurden mir die ganzen prozessualen Probleme vorgekaut, dann sitze ich in den Klausuren und dachte nur „scheiße, das war alles für die Katz‘.“
Du kannst in 3 Monaten noch so viel schaffen! Und lieber jetzt durchfallen und mit der Realität konfrontiert werden als wie im Examen bei mir.
Und zu dem Gedanken, dass Du das Gefühl hast, der Einzige zu sein: so ging es mir auch, aber ich kann Dir versichern, das bist Du keinesfalls! Ich habe mich auch viel zu sehr auf andere konzentriert, aber es gibt unter den ganzen Anwesenden 100% Personen, denen es genauso geht wie Dir!
Ich glaube an Dich!
Ich verstehe Deine Situation sehr gut, mir ging es genauso. Ich hab diesen Durchgang geschrieben und fand es furchtbar. Im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte einfach die ganze Zeit Klausuren geschrieben. Ich hab‘ alles mitgenommen von Kaiser bis Rep. Die ganze Theorie hat mir am Ende aber nichts gebracht, als ich dann in der Situation alleine da stand. Ich persönlich hatte das Gefühl im Ref gerät die Darstellung der Wichtigkeit des materiellen Rechts extrem in den Hintergrund. Bei Kaiser, im Rep und in den AG‘s wurden mir die ganzen prozessualen Probleme vorgekaut, dann sitze ich in den Klausuren und dachte nur „scheiße, das war alles für die Katz‘.“
Du kannst in 3 Monaten noch so viel schaffen! Und lieber jetzt durchfallen und mit der Realität konfrontiert werden als wie im Examen bei mir.
Und zu dem Gedanken, dass Du das Gefühl hast, der Einzige zu sein: so ging es mir auch, aber ich kann Dir versichern, das bist Du keinesfalls! Ich habe mich auch viel zu sehr auf andere konzentriert, aber es gibt unter den ganzen Anwesenden 100% Personen, denen es genauso geht wie Dir!
Ich glaube an Dich!
21.06.2026, 22:44
(19.06.2026, 09:35)Essi schrieb: Ich würde Dir auch empfehlen, Deinen inneren Schweinehund zu überwinden und es ohne Hilfsmittel zu versuchen.
Ich verstehe Deine Situation sehr gut, mir ging es genauso. Ich hab diesen Durchgang geschrieben und fand es furchtbar. Im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte einfach die ganze Zeit Klausuren geschrieben. Ich hab‘ alles mitgenommen von Kaiser bis Rep. Die ganze Theorie hat mir am Ende aber nichts gebracht, als ich dann in der Situation alleine da stand. Ich persönlich hatte das Gefühl im Ref gerät die Darstellung der Wichtigkeit des materiellen Rechts extrem in den Hintergrund. Bei Kaiser, im Rep und in den AG‘s wurden mir die ganzen prozessualen Probleme vorgekaut, dann sitze ich in den Klausuren und dachte nur „scheiße, das war alles für die Katz‘.“
Du kannst in 3 Monaten noch so viel schaffen! Und lieber jetzt durchfallen und mit der Realität konfrontiert werden als wie im Examen bei mir.
Und zu dem Gedanken, dass Du das Gefühl hast, der Einzige zu sein: so ging es mir auch, aber ich kann Dir versichern, das bist Du keinesfalls! Ich habe mich auch viel zu sehr auf andere konzentriert, aber es gibt unter den ganzen Anwesenden 100% Personen, denen es genauso geht wie Dir!
Ich glaube an Dich!
Zunächst einmal vielen lieben Dank für deine bestärkenden Worte, das macht mir wirklich Mut! Es tut mir super leid, dass du in deiner Vorbereitung nicht zufrieden warst, und ich drücke dir ganz ganz fest die Daumen, dass es doch besser lief, als du denkst! Meistens hat man ja ein schlechteres Gefühl und zerdenkt jeden kleinen Fehler, und vergisst, was man in der Klausur gut gemacht hat.
Ich versuche jetzt, wöchentlich zwei Klausuren zu schreiben und werde auch versuchen, nach und nach ganz ohne Hilfsmittel zu arbeiten. Es ärgert mich echt, dass ich nicht aus den Fehlern im 1. Examen gelernt habe und wieder so spät dran bin, aber sich aufzuregen bringt jetzt leider auch nicht viel.
Wie genau war das bei dir? Hast du auch erst so spät mit Klausuren angefangen, und wenn ja, welche hast du geschrieben? Ich habe mich für den Hemmer-KLK angemeldet und versuche, noch die vom Land mitzunehmen. Vereinzelt habe ich überlegt, auch auf die Kaiser-Klausuren zurückzugreifen. Hast du da Erfahrungen gemacht und kannst etwas Bestimmtes empfehlen?
21.06.2026, 22:49
(19.06.2026, 06:22)JurisRef schrieb:(19.06.2026, 01:07)juritia.37 schrieb: Ich schreibe im Oktober mein 2. Staatsexamen und bin inzwischen ziemlich verzweifelt. Zwar habe ich alle AG-Klausuren mitgeschrieben, aber ich musste dabei immer Hilfsmittel verwenden oder in Lehrbüchern nachschlagen. Im 1. Staatsexamen bin ich leider auch nur mit einem ausreichend durchgekommen, weshalb ich mich im materiellen Recht nicht besonders sicher fühle.
Einen Klausurenkurs besuche ich erst seit zwei Wochen und versuche dort regelmäßig mitzuschreiben. Bisher habe ich jedoch auch dort keine Klausur ohne unzulässige Hilfsmittel schreiben können. Wenn ich mir dann anschaue, welche Themen und Probleme in den letzten Examensdurchgängen geprüft wurden, frage ich mich oft, wie ich in der Klausur überhaupt auf diese Lösungen kommen soll.
Deshalb zweifle ich mittlerweile daran, ob es überhaupt noch realistisch ist, das Examen zu bestehen. War jemand von euch in einer ähnlichen Situation und hat es trotzdem geschafft?
Erschwerend kommt hinzu, dass gefühlt alle in meiner AG bereits im 1. Staatsexamen ein Prädikat erreicht und einige sogar promoviert haben. Im Vergleich zu ihnen habe ich das Gefühl, völlig hinterherzuhinken. Wenn meine Klausuren neben deren Arbeiten gelegt werden, bekomme ich wahrscheinlich nicht einmal einen Punkt
Versuch mal die Klausuren - trotz unzureichender Vorbereitung - nur mit den zulässigen Hilfsmitteln, insbes. mit Hilfe der zugelassen Kommentare zu schreiben. Im 2. Examen haben mir die Kommentare tatsächlich sehr viel gebracht, da dort eig einiges drin steht. Und wenn ich weiß, welches Ergebnis ich haben möchte, war das argumentieren leichter. Versuch das mal und wenn du Klausuren mit den Kommentaren schreibst, dann gewöhnst du dich auch unter Zeitdruck die Fundstellen zz finden, das ist nämlich wichtig. Materielles Recht ist im 2. nicht so spezifisch wie im 1. meiner Erfahrung und Meinung nach. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.
Arbeite mit den zugelassenen Kommentaren, damit du die Fundstellen leicht findest und lern die Formalien der Klausurtypen, damit dort keine Fehler passieren und vergleich dich nicht mit dem Rest :)
Danke für deine Nachricht! Ich versuche jetzt auch, wenn ich mir z. B. Fälle durchlese, parallel in den Kommentaren zu schauen, und hoffe auch, dass die mir helfen werden. Im Strafrecht fällt so ja schon mal das ganze Definitionenlernen weg z. B., aber vor allem im ZPO, wo der Putzo doch schon viele Mindermeinungen vertritt, bin ich mir nicht ganz so sicher, wie das laufen soll.
Was mir auch auffällt: Es wird ja immer gesagt, dass man den SV ausschöpfen soll. Dadurch, dass ich jedes Wort auf die Goldwaage lege, habe ich schon das Gefühl, dass ich Probleme erkenne und weiß, dass das und das für die Lösung relevant ist. Leider habe ich dann aber absolut keine Ahnung, wie ich das in der Lösung verwerten soll.
Findest du 2 Klausuren pro Woche bis Oktober „gut“ oder zu wenig?
21.06.2026, 23:15
(21.06.2026, 22:49)juritia.37 schrieb:(19.06.2026, 06:22)JurisRef schrieb:(19.06.2026, 01:07)juritia.37 schrieb: Ich schreibe im Oktober mein 2. Staatsexamen und bin inzwischen ziemlich verzweifelt. Zwar habe ich alle AG-Klausuren mitgeschrieben, aber ich musste dabei immer Hilfsmittel verwenden oder in Lehrbüchern nachschlagen. Im 1. Staatsexamen bin ich leider auch nur mit einem ausreichend durchgekommen, weshalb ich mich im materiellen Recht nicht besonders sicher fühle.
Einen Klausurenkurs besuche ich erst seit zwei Wochen und versuche dort regelmäßig mitzuschreiben. Bisher habe ich jedoch auch dort keine Klausur ohne unzulässige Hilfsmittel schreiben können. Wenn ich mir dann anschaue, welche Themen und Probleme in den letzten Examensdurchgängen geprüft wurden, frage ich mich oft, wie ich in der Klausur überhaupt auf diese Lösungen kommen soll.
Deshalb zweifle ich mittlerweile daran, ob es überhaupt noch realistisch ist, das Examen zu bestehen. War jemand von euch in einer ähnlichen Situation und hat es trotzdem geschafft?
Erschwerend kommt hinzu, dass gefühlt alle in meiner AG bereits im 1. Staatsexamen ein Prädikat erreicht und einige sogar promoviert haben. Im Vergleich zu ihnen habe ich das Gefühl, völlig hinterherzuhinken. Wenn meine Klausuren neben deren Arbeiten gelegt werden, bekomme ich wahrscheinlich nicht einmal einen Punkt
Versuch mal die Klausuren - trotz unzureichender Vorbereitung - nur mit den zulässigen Hilfsmitteln, insbes. mit Hilfe der zugelassen Kommentare zu schreiben. Im 2. Examen haben mir die Kommentare tatsächlich sehr viel gebracht, da dort eig einiges drin steht. Und wenn ich weiß, welches Ergebnis ich haben möchte, war das argumentieren leichter. Versuch das mal und wenn du Klausuren mit den Kommentaren schreibst, dann gewöhnst du dich auch unter Zeitdruck die Fundstellen zz finden, das ist nämlich wichtig. Materielles Recht ist im 2. nicht so spezifisch wie im 1. meiner Erfahrung und Meinung nach. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.
Arbeite mit den zugelassenen Kommentaren, damit du die Fundstellen leicht findest und lern die Formalien der Klausurtypen, damit dort keine Fehler passieren und vergleich dich nicht mit dem Rest :)
Danke für deine Nachricht! Ich versuche jetzt auch, wenn ich mir z. B. Fälle durchlese, parallel in den Kommentaren zu schauen, und hoffe auch, dass die mir helfen werden. Im Strafrecht fällt so ja schon mal das ganze Definitionenlernen weg z. B., aber vor allem im ZPO, wo der Putzo doch schon viele Mindermeinungen vertritt, bin ich mir nicht ganz so sicher, wie das laufen soll.
Was mir auch auffällt: Es wird ja immer gesagt, dass man den SV ausschöpfen soll. Dadurch, dass ich jedes Wort auf die Goldwaage lege, habe ich schon das Gefühl, dass ich Probleme erkenne und weiß, dass das und das für die Lösung relevant ist. Leider habe ich dann aber absolut keine Ahnung, wie ich das in der Lösung verwerten soll.
Findest du 2 Klausuren pro Woche bis Oktober „gut“ oder zu wenig?
Also meiner Meinung nach wird beim Putzo mit diesej "vielen" Mindermeinungen übertrieben. So extrem viele sind das doch garnicht. Zumindest ist mir nie so krass aufgefallen dass es so stark abweicht. Habe in ZR eigentlich sehr viel auf den Putzo zurück gegriffen 🤔
22.06.2026, 10:50
In drei Monaten kannst du definitiv ein gutes Grundgerüst aufbauen, mit dem du die Klausuren solide bestehen kannst. Ich würde dir aber dringend raten, ab sofort nur noch die zulässigen Hilfsmittel zu verwenden. Andernfalls eignest du dir keine konsistente Arbeitsweise an und lernst nicht richtig, wie man mit den zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln sauber arbeitet. Allein, die zugelassenen Hilfsmittel verwenden zu können, ist schon die halbe Miete.
Daneben würde ich Wert auf die Formalien und den richtigen Klausurenaufbau legen. Arbeite auch unbedingt die geschriebenen Klausuren vernünftig nach.
Mit dem Putzo habe ich auch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Man muss halt ein paar Stellen kennen, wo er eine Mindermeinung vertritt. Allerdings überlebt man das notfalls auch ohne entsprechende Kenntnis.
Daneben würde ich Wert auf die Formalien und den richtigen Klausurenaufbau legen. Arbeite auch unbedingt die geschriebenen Klausuren vernünftig nach.
Mit dem Putzo habe ich auch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Man muss halt ein paar Stellen kennen, wo er eine Mindermeinung vertritt. Allerdings überlebt man das notfalls auch ohne entsprechende Kenntnis.
22.06.2026, 18:20
Bin mir auch sehr sicher, dass Du das schaffen kannst! Ich kenne ein paar, die nur 3 Monate getaucht sind es solide geschafft haben.
Ich würde mich auf die Basics konzentrieren und ganz viel üben, wo alle Sachen im Kommentar stehen. zB lief in unserem Durchgang eine Konkurrentenklage. Da ich das vorher mal nachgeschlagen hatte wusste ich einfach nur deswegen, dass dazu alle Konstellationen in § 42 VwGO kommentiert sind.
Wenn Du auditiv gut lernen kannst, kann ich Dir empfehlen, die Vorlesungen von Fervers auf YouTube zu hören. Im MatZivR macht er dort einen Examenscrashkurs, wo man sich easy noch mal ein paar Klassiker (zB Mietvertrag, EBV, Grundzüge Bereicherungsrecht) reinziehen kann. Zur Revision geht Dr. Eicker in YouTube Videos alle absoluten Basics durch. Auch die fand ich super hilfreich zum Wiederholen und Grundzüge verstehen.
Ansonsten würde ich auch üben Klausuren zu skizzieren, sich hierbei Zeit lassen. Alle Sachen, die man nicht weiß, im Kommentar nachschauen, um die Arbeit damit zu lernen. Die gängigsten Dinge werden dadurch immer wieder wiederholt und materiell stellst Du Dich dadurch super breit auf.
In welchem Bezirk schreibst Du denn die Klausuren? :)
Ich würde mich auf die Basics konzentrieren und ganz viel üben, wo alle Sachen im Kommentar stehen. zB lief in unserem Durchgang eine Konkurrentenklage. Da ich das vorher mal nachgeschlagen hatte wusste ich einfach nur deswegen, dass dazu alle Konstellationen in § 42 VwGO kommentiert sind.
Wenn Du auditiv gut lernen kannst, kann ich Dir empfehlen, die Vorlesungen von Fervers auf YouTube zu hören. Im MatZivR macht er dort einen Examenscrashkurs, wo man sich easy noch mal ein paar Klassiker (zB Mietvertrag, EBV, Grundzüge Bereicherungsrecht) reinziehen kann. Zur Revision geht Dr. Eicker in YouTube Videos alle absoluten Basics durch. Auch die fand ich super hilfreich zum Wiederholen und Grundzüge verstehen.
Ansonsten würde ich auch üben Klausuren zu skizzieren, sich hierbei Zeit lassen. Alle Sachen, die man nicht weiß, im Kommentar nachschauen, um die Arbeit damit zu lernen. Die gängigsten Dinge werden dadurch immer wieder wiederholt und materiell stellst Du Dich dadurch super breit auf.
In welchem Bezirk schreibst Du denn die Klausuren? :)
24.06.2026, 17:04
Ich finde auch wenn es komisch klingt, Schwabe ist auch für das 2. Examen gut für die Basics










