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Ideale Wahlstation für Justiz
Sabbertorius
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 1
Registriert seit: Jan 2026
#1
06.01.2026, 14:20
Hallo,

habt ihr Tipps für eine Wahlstation, die sich gut im Lebenslauf macht und spannend ist, wenn man voraussichtlich in die Justiz möchte? Am liebsten würde ich später in die Verwaltungsgerichtsbarkeit (kommt natürlich stark auf meine Note im 2. Examen an), alternativ ordentliche (Strafrecht). 

BVerfG scheidet wohl aus, da ich nicht über entsprechendes Vitamin B verfüge. Es würde mich auch nicht genug reizen, als dass sich die intensive Suche nach Vitamin B lohnen würde. 
Am spannendsten stelle ich mir BVerwG, BFH oder BGH vor.  Für den BFH reicht meine Note im Staatsteil leider nicht (habe “nur” 11,3 staatlich) und vertiefte steuerrechtliche Kenntnisse kann ich wohl auch nicht nachweisen, da ich Steuerrecht nur als Teil im Schwerpunkt hatte, auf den keine gesonderte Note entfallen ist. BVerwG/BGH nehmen nach meiner Recherche leider keine Refis. Hat jemand Erfahrungen, ob die beiden letztgenannten Ausnahmen machen? Und gerne auch, wie streng die Notengrenze und die vertieften steuerrechtlichen Kenntnisse am BFH gehandhabt werden. Im Schwerpunkt fand ich Steuerrecht echt spannend, aber es war eben nur ca. 1/3 des SP-Studiums.


Als realistische Alternativen habe ich ans OVG gedacht. In meinem BLen werden dort aber auch keine Refis genommen. Hat vielleicht jemand positive Erfahrungen zu OVGs, die Refis ausbilden und wo die Stadt vielleicht auch für 3 Monate bisschen was bietet.

Andere Inspirationen sind natürlich auch sehr willkommen! Ziel ist natürlich schon, dass mein Lebenslauf möglichst attraktiv für die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird.

Vielen Dank 😊
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Erste Infos zum Bewerbungsverfahren für den Justizdienst findest Du auf den Richter-Infoseiten von Juristenkoffer.de:
https://www.juristenkoffer.de/richter/

Darüber hinaus sollte man sich dann mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Optional besteht zudem die Möglichkeit, auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zuzugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben:

https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
 
RiNrw
Junior Member
**
Beiträge: 33
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2023
#2
06.01.2026, 15:46
Ich würde dir tatsächlich die Station empfehlen, die für die Einstellungen zuständig ist, also in NRW das OVG oder das OLG. Das OVG Nrw bietet dies zB an und Münster ist als Stadt auch ganz nett. Ansonsten sprich auch gerne mal euren Ausbildungsleiter an. So hast du sowohl Chance auf ein paar Tipps als auch dich gleich mal als Interessent für später in Erinnerung gerufen.
BFH würde ich persönlich gar nicht so passend finden, wenn du nicht später mal zum FG willst.  Ansonsten wirst du dir ggf. im Assesment Center die Frage gefallen lassen müssen, weshalb du gerade diese Station gewählt hast aber nun auf einmal doch zum Verwaltungsgericht/ordentlichen willst. 
Falls du in deinem Bundesland bleiben möchtest, würde ich ein VG empfehlen, wenn dies bisher noch in keiner deiner Stationen war. Damit zeigst du, dass du dich tstsächlich für die konkrete spätere Arbeit interessierst und dir bereits ein Bild gemacht hast
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DieRechtsbar
Junior Member
**
Beiträge: 23
Themen: 4
Registriert seit: Jul 2024
#3
06.01.2026, 18:10
(06.01.2026, 14:20)Sabbertorius schrieb:  Hallo,

habt ihr Tipps für eine Wahlstation, die sich gut im Lebenslauf macht und spannend ist, wenn man voraussichtlich in die Justiz möchte? Am liebsten würde ich später in die Verwaltungsgerichtsbarkeit (kommt natürlich stark auf meine Note im 2. Examen an), alternativ ordentliche (Strafrecht). 

BVerfG scheidet wohl aus, da ich nicht über entsprechendes Vitamin B verfüge. Es würde mich auch nicht genug reizen, als dass sich die intensive Suche nach Vitamin B lohnen würde. 
Am spannendsten stelle ich mir BVerwG, BFH oder BGH vor.  Für den BFH reicht meine Note im Staatsteil leider nicht (habe “nur” 11,3 staatlich) und vertiefte steuerrechtliche Kenntnisse kann ich wohl auch nicht nachweisen, da ich Steuerrecht nur als Teil im Schwerpunkt hatte, auf den keine gesonderte Note entfallen ist. BVerwG/BGH nehmen nach meiner Recherche leider keine Refis. Hat jemand Erfahrungen, ob die beiden letztgenannten Ausnahmen machen? Und gerne auch, wie streng die Notengrenze und die vertieften steuerrechtlichen Kenntnisse am BFH gehandhabt werden. Im Schwerpunkt fand ich Steuerrecht echt spannend, aber es war eben nur ca. 1/3 des SP-Studiums.


Als realistische Alternativen habe ich ans OVG gedacht. In meinem BLen werden dort aber auch keine Refis genommen. Hat vielleicht jemand positive Erfahrungen zu OVGs, die Refis ausbilden und wo die Stadt vielleicht auch für 3 Monate bisschen was bietet.

Andere Inspirationen sind natürlich auch sehr willkommen! Ziel ist natürlich schon, dass mein Lebenslauf möglichst attraktiv für die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird.

Vielen Dank 😊

OVG Münster kann ich dir für deine Wünsche empfehlen. Münster ist als Stadt auch sehr schön.
Die nehmen auch häufiger Refis an. Kenne Leute, die in der Verwaltungsstation oder Wahlstation sind.
In NRW wird einem auch das OVG als Wahlstation empfohlen, wenn man in die Verwaltungsgerichtsbarkeit möchte, denn die stellen die Richter ein.
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RefNdsOL
Senior Member
****
Beiträge: 540
Themen: 19
Registriert seit: May 2024
#4
06.01.2026, 18:44
Das NdsOVG (Lüneburg) nimmt auch Referendare, falls das besser für dich gelegen ist. Hamburg ist jedenfalls nicht weit entfernt.

Im Übrigen kann auch eine Station beim VG in Betracht kommen, das wird hier jedenfalls sehr gern gesehen und gibt einem direkt einen Einblick in die 1. Instanz, in der man schließlich auch beginnt. Das gilt natürlich nur, falls du in deinem Land nicht ggf. bereits in der Verwaltungsstation beim VG warst.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.01.2026, 18:44 von RefNdsOL.)
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HLLM
Member
***
Beiträge: 90
Themen: 25
Registriert seit: Aug 2022
#5
06.01.2026, 19:56
Die klassische Anlaufstelle ist wohl das Obergericht derjenigen Gerichtsbarkeit, die für Dich später in Betracht kommt. 

Ich kann aber auch empfehlen sich das „fehlende“ Untergericht mal anzusehen. Ich war in der ZivS an einem AG und in der Wahlstation am LG. Das hat mir noch einmal etwas mehr „Einblick“ gegeben.
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NRWAG
Junior Member
**
Beiträge: 17
Themen: 0
Registriert seit: Feb 2024
#6
09.01.2026, 09:56
(06.01.2026, 15:46)RiNrw schrieb:  BFH würde ich persönlich gar nicht so passend finden, wenn du nicht später mal zum FG willst.  Ansonsten wirst du dir ggf. im Assesment Center die Frage gefallen lassen müssen, weshalb du gerade diese Station gewählt hast aber nun auf einmal doch zum Verwaltungsgericht/ordentlichen willst. 

Irgendeine Nachfrage dazu stellen sie vermutlich eh. Ich war im Ausland - was ich nur empfehlen kann - und wurde gefragt, warum ich denn nicht nochmal zum Gericht gegangen bin und ein Kollege, der im selben Termin im Assessment Center war und die Wahlstation beim OLG hatte, wurde gefragt, warum er denn nicht die Gelegenheit genutzt habe, nochmal was anderes, insbesondere auch im Ausland, zu sehen. 
Wenn die Note passt und Du auch sonst nicht blöd im Assessment Center auffällst, wirst Du genommen, sonst nicht. Die Auswahl der Wahlstation schießt Dich keinesfalls raus. Die fragen auf jeden Fall und sind scheinbar mit jeder nachvollziehbaren Antwort einverstanden. Es gibt einige Kollegen, die die Wahlstation am Gericht gemacht haben, aber mindestens genauso viele Kollegen, die etwas völlig anderes gemacht haben. Mach worauf Du Lust hast!
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